08.07.2016, Freiburg
Kunstvoller Empfang im Gleis 25

Einweihung Graffitikunstwerk im Gleis 25 - Jugendberufsagentur

 

Heute Mittag wurde im Gleis 25 - Jugendberufsagentur Freiburg in der Bismarckallee feierlich ein Graffitikunstwerk eingeweiht. Künstler waren Schülerinnen und Schüler der in Freiburg ansässigen Albert-Schweizer-Schule III – SBBZ Lernen.

 

Im Rahmen des Projekts Kooperative Berufsorientierung (KooBO) haben 14 Mädchen und Jungen der Klassen 8 und 9 die Schülerfirma „Freiburger Farbenquelle“ gegründet. Ihren ersten Auftrag erhielten sie vom Jobcenter Freiburg. Unter Anleitung des Graffiti-Künstlers Fabian Bielefeld entstand in einem mehrtätigen Workshop ein imposantes Kunstwerk, das jetzt eine komplette Wand im Eingangsbereich von Gleis 25 ziert. Zahlreiche Gäste würdigten vor Vertretern der Presse die außergewöhnliche Leistung der noch jungen Schülerinnen und Schüler.

 

Die Stimmen

 

Christian Ramm, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Freiburg:
„Wir wollen, dass sich die jungen Menschen im „Gleis 25“ wohl fühlen. So entstand die Idee, Jugendliche an der Gestaltung des Eingangsbereichs zu beteiligen und in der Folge die Freiburger Farbenquelle zu beauftragen. Das Ergebnis istbeeindruckend“.

 

Dr. Hans-Joachim Friedemann, Referat 74, Regierungspräsidium Freiburg:
„Auf dem Weg zum Start in den Beruf gibt es viele Anlaufstellen – Schule, Berufsberatung, soziale Einrichtungen und die Wirtschaft. Von einem guten Zusammenspiel dieser Akteure profitieren junge Menschen. Gleis 25 ist ein gutes Beispiel dafür“.

 

Laurent Ziebarth, Niederlassungsleiter BBQ Freiburg:
„Die Schülerfirma macht erlebbar, was einem später im Berufsleben erwartet. Die Erfahrungen, die man macht
und die Fähigkeiten, die man dort erwirbt, helfen später beim Übergang von der Schule in den Beruf.“

 

Manuela Staarmann, stellvertretende Schulleiterin der Albert-Schweitzer Schule III – SBBZ Lernen:
„Geschäftsidee war, etwas mit Farbe und Raum zu machen. Daher der Name Freiburger Farbenquelle. Dazu hat dann auch der Auftrag des Jobcenters wunderbar gepasst. Es macht Freude zu sehen, wie schnell aus einer Idee ein Produkt wurde. Dahinter stehen motivierte Jugendliche mit vielfältigen Fähigkeiten und wachsender Ausbildungsreife“.

 

Boris Gourdial, stellvertretender Leiter des Amtes für Soziales und Senioren und zugleich Leiter der Abteilung Kommunale Aufgaben im Jobcenter:
„Es sollte kreativ und adressatenbezogen sein. Genau das ist es geworden. Ein echter Hingucker gerade für junge Menschen. Der Empfang ist jetzt noch einmal enorm aufgewertet. Darüber freue ich mich“.

 

Simone Elsner, Projektleiterin, BBQ Freiburg:
"Uns war es wichtig, den Schülerinnen und Schüler ihre Stärken bewusst zu machen, diese am praktischen Beispiel anzuwenden und daraus Erfolgserlebnisse zu haben. Ich war beeindruckt von der Vielfalt ihrer Fähigkeiten. Aber so erklärt sich auch, dass am Ende dieses tolle Kunstwerk entstanden ist."

 

Das Projekt KooBO ergänzt durch überfachliches Lernen und dauerhafte außerschulische Kooperationen die Berufswahl der Schüler. KooBO ermöglicht Schülern praktische und berufliche Einblicke und überfachliche Kompetenzentwicklung. Das Projekt dauert ein Schuljahr und findet wöchentlich Donnerstagnachmittags statt. KooBO-Projekte gibt es landesweit. Gefördert werden sie im Rahmen der vertieften Berufsorientierung. Das Geld dafür stammt aus Mitteln der Bundesagentur für Arbeit und dem Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg. Umgesetzt wird KooBO durch die außerschulische Projektleitung vom gemeinnützigen Bildungsträger BBQ (Beruf, Bildung, Qualifikation).