27.02.2019, Tübingen
„"Educaching"- Die schlaue Schnitzeljagd! - Schüler des GSS-Gymnasiums üben mit GPS-Systemen

Im Rahmen des diesjährigen KooBO- Projektes „Educaching entlang der Grenzsteine im Schönbuch“ des GSS-Gymnasiums fand unter professionelle Anleitung, eine Einführung zu Geocaching, GPS Systemen und Koordinaten, mit anschließendem Übergang zu Educaching statt.

 

„Die Idee eines Geocache ist ganz einfach - Mit Hilfe von GPS-Koordinaten begibt man sich auf der Suche nach einem versteckten Schatz, dem Geocache. Dieser Schatz wird im Vorfeld von einem Geocacher an einem interessanten oder besonders schönen Ort versteckt, meist draußen in der Natur oder in der Stadt“, so Geocach-Expertin Dumbrava.

 

Fasziniert von der modernen Schatzsuche, stellten die Schüler/innen viele Fragen zur Art der Caches, den Versteckmöglichkeiten, der Apps und GPS Systeme. „Geocaches gibt es fast in jedem Land auf der Welt. Der höchste Geocache auf Erden befindet auf dem Mount-Everest. Seit 2003 gibt es ein Geocache auch im Weltraum, auf der Internationalen Raumstation I.S.S.“ erzählt Dumbrava. „Was ist, wenn ich ein Geocach – Schatz finde? Darf ich es einfach mitnehmen?“, fragte eine Schülerin im Gespräch.  „In der Geocach – Welt gibt es mehrere Spielregeln, welche man befolgen muss. Eine davon ist - wenn du etwas entnimmst, lege etwas Neues rein, aber kein Abfall“ erklärt Dumbrava.

 

Für den praktischen Teil entschied sich Dumbrava mit der Google Maps App zu arbeiten. „Diese App befindet sich auf fast jedes Handy. Da man die Karten auch runterladen kann, ist das Benutzen auch ohne Internet möglich.“ Die Schüler/innen trugen die Koordinaten ein und durften sich anschließend in Gruppen auf die Suche begehen. Halbe Stunde später fanden Sie das angegebene Geocach in die Nähe des baden-württembergischen Mittelpunkt. „Das hat so viel Spaß gemacht.“, äußerten die Schüler/innen.

 

An der Pfundstelle sammelten sich alle Schüler/innen um die Geocach – Expertin Dumbrava. „Anders als beim traditionellen Geocaching müssen beim Educaching mehrere Stationen durchlaufen werden. An jeder Station wartet eine Aufgabe, ein Rätsel oder eine andere Leistung die erbracht werden muss und mit einem Lernziel verbunden ist. Ist diese erfüllt, dokumentieren dies die Educacher.“, so Dumbrava.

 

Als nächster Schritt ist, in Zusammenarbeit mit der Universitätsstadt Tübingen, Fachabteilung Geoinformatik ein Geoländespiel (Educach) durch die Altstadt Tübingen geplant. Hierbei geht es darum, innerhalb der vorgegebenen Spielzeit möglichst viele Aufgaben zu lösen und somit Punkte zu sammeln.

 

Da die Schüler/innen des KooBO Projekts beabsichtigen bis zum Schuljahresende ein eigenes Educach – Parcours entlang der Grenzsteine im Schönbuch zu erstellen, ist das GeoLändespiel ein perfekter Ideengeber.

 

Dieses Projekt ist extrem vielfältig. Schüler/innen lernen nicht nur die Aufgaben eines Geoinformatikers kennen, sondern geben ihren eigenen Ideen eine Form.“, ergänzt begleitende Lehrerin Murken und bedankt sich für die unterstützende Zusammenarbeit.