26.03.2018, Pforzheim
Berufswahlkompass Metall begeistert Unternehmen und Teilnehmende - auch die Mapal WWS GmbH & Co. KG ist seit kurzem dabei

Der Berufswahlkompass (BWK) Metall ist ein bewährtes Berufsorientierungsprojekt, bei welchem Schülerinnen und Schüler der 8ten Klasse von zwei beteiligten Schulen freiwillig mitmachen. Teilnehmen dürfen jeweils 30 Schülerinnen und Schüler der Konrad-Adenauer-Realschule in Pforzheim und der Willy-Brandt-Realschule in Königsbach-Stein.

Die Teilnehmenden erhalten anhand sechs verschiedener Praxistermine bei unterschiedlichen Unternehmen einen Einblick in die metallverarbeitende Branche und deren Berufsbilder. Die Firma Mapal WWS GmbH & Co. KG wurde durch die kompetenten Vorstellungsgespräche, die Teilnehmende des Projektes während der Ausbildungsstellensuche bei der Firma geführt haben, auf das Projekt BWK Metall aufmerksam. Daraufhin fassten sie den Entschluss selbst aktiv mitzuwirken. Im März starteten die ersten Praxistermine des Projektes BWK Metall 2018, bei welchen die Schülerinnen und Schüler eine Bilderleiter durch drehen, sägen, feilen und Gewinde drehen selbst anfertigen. Diese wird bei einem späteren Praxistermin in einer Galvanik, entweder bei Dittes Oberflächentechnik in Keltern oder IMO Oberflächentechnik in Königsbach-Stein galvanisch oberflächenbeschichtet.

 

Alle Kooperationsbetriebe zeigen beim Berufswahlkompass hohes Engagement. Die Unternehmen beteiligen sich an den Projektkosten und stellen ihre Ausbildungswerkstätten sowie ihre Ausbilder und Azubis für die praktische Durchführung zur Verfügung. Die Teilnehmenden selbst beenden das Projekt mit einem klaren Blick, ob die metallverarbeitende Branche als möglicher zukünftiger Arbeitgeber in Frage kommt oder eine andere berufliche Ausrichtung gewünscht wird. Die Unternehmen wiederrum profitieren durch eine frühzeitige Fachkräfteakquise, indem sie Ihre Ausbildungsberufe und Betriebe jungen Menschen vorstellen können.

 

Insgesamt beteiligen sich 12 Unternehmen am Projekt BWK Metall 2018. Zu den bereits im Text erwähnten kommen noch die Firmen Altatec aus Wimsheim, Eugen Geyer aus Königsbach-Stein, G. Rau aus Pforzheim, Kramski aus Pforzheim, Kunzmann Maschinenbau aus Remchingen, Stadtwerke Pforzheim aus Pforzheim, Stöber Antriebstechnik aus Pforzheim, Witzenmann aus Pforzheim und Zecha aus Königsbach-Stein hinzu. Finanziert wird das Projekt zu 40 % vom Arbeitgeberverband Südwestmetall, zu 40% von der Agentur für Arbeit und den Rest übernehmen die Kooperationsbetriebe.