05.06.2019, Stuttgart
Bildungswerk unterstützt modulare Qualifizierungen in Ruanda

119 – das ist die Zahl der jungen Erwachsenen, die inzwischen im Norden und Osten Ruandas achtmonatige Kurzzeitqualifikationen im Bereich Schweißen und Schneidern begonnen haben.

Die Schulungen finden im Rahmen der Berufsbildungspartnerschaft (BBP) zwischen dem Bildungswerk der Baden-Württembergischen Wirtschaft e.V. und SOS Kinderdorf Ruanda statt. Finanziert wird dies durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) über sequa gGmbH.

 

Das Projekt wird geleitet von den zwei BiWe-Kolleginnen Hanna Obara und Monika Schmitt aus Freiburg und Emmendingen. In circa zwei Stunden Entfernung zur Hauptstadt Kigali werden in den Kleinstädten Kayonza und Byumba durch diese Qualifizierungsmaßnahme vor allem die jungen Frauen und Männer unterstützt, denen die finanziellen Mittel für eine Ausbildung fehlen. An drei verschiedenen Berufsschulen werden ihnen in Kombination mit einem zweimonatigen Praktikum Kenntnisse vermittelt, die sie dazu befähigen anschließend als SchneiderInnen bzw. SchweißerInnen zu arbeiten. Außerdem erhalten sie am Ende der Schulungen Nähmaschinen bzw. Schweißerausrüstungen, die ihnen zusätzlich den Einstieg in die Arbeitswelt erleichtern.


Im Herbst 2018 haben die ersten 40 Jugendlichen mit den Kurzzeitqualifizierungen begonnen, im Frühjahr 2019 fingen 79 weitere an und es werden sicherlich noch mehr folgen.