Berufliche
Rehabilitation

In Kooperation mit den Rentenversicherungsträgern, Berufsgenossenschaften und der Agentur für Arbeit setzen wir uns seit über 25 Jahren für die berufliche Weiterbildung, Qualifizierung und Umschulung von Rehabilitanden ein. Wir arbeiten eng mit der regionalen Wirtschaft zusammen – daher finden alle unsere Angebote direkt im Betrieb statt. Jährlich begleiten wir rund 700 Rehabilitanden bei Wiedereinstieg in den Beruf.

Hilfe zur beruflichen Rehabilitation

Unsere Weiterbildungsangebote unterstützen Rehabilitanden, die aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung ihre zuletzt ausgeübte Tätigkeit nicht mehr ausüben können. Wir bieten hierfür landesweit verschiedene Qualifizierungsmaßnahmen und Umschulungsmodelle an.

Die Deutsche Rentenversicherung, die Bundesagentur für Arbeit, die Jobcenter, die Gesetzliche Unfallversicherung oder Berufsgenossenschaften finanzieren Leistungen zur beruflichen Rehabilitation oder zur Berufsförderung. Der Fachbegriff dafür lautet "Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben".

Als Rehabilitand haben Sie Anspruch auf "Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben" (LTA), z. B.

  • Leistungen zur Erhaltung oder Erlangung eines Arbeitsplatzes
  • Berufsvorbereitung
  • Leistungen zur beruflichen Weiterbildung und Trainings   
  • Leistungen im Berufsbildungsbereich einer Werkstatt für behinderte Menschen   
  • Leistungen an Arbeitgeber
  • Kfz-Hilfen

Diese Leistungen helfen bei der Entwicklung beruflicher Ziele und erhöhen die Chancen für den Wiedereinstieg ins Berufsleben.

Ihre Vorteile

  • Seit über 20 Jahren Erfahrung im Bereich der beruflichen Rehabilitation
  • Enge Zusammenarbeit mit der regionalen Wirtschaft, alle unsere Angebote finden direkt im Betrieb statt
  • Kompetente Beratung und zielgerichtete Hilfestellung durch unsere engagierten Mitarbeiter
  • Erfahrene Trainer mit hoher Fach- und Methodenkompetenz
  • Individuelle Beratung und Begleitung vor Beginn, während und mit Abschluss der Maßnahme

Fördermöglichkeiten

Die Kosten für eine berufliche Reha-Maßnahme kann von verschiedenen Reha-Trägern übernommen werden. Im Regelfall springen die Deutsche Rentenversicherung Bund bzw. Land, die Bundesagentur für Arbeit, die Jobcenter, die Gesetzliche Unfallversicherung oder Berufsgenossenschaften ein. Zum Erhalt der Leistungen müssen bestimmte Voraussetzungen vorliegen. Informationen dazu erhalten Sie bei Ihrem zuständigen Reha-Träger. Informationen zum Bildungsgutschein oder Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein (AVGS) finden Sie hier.

Deutsche Rentenversicherung

  • Sie haben mindestens 15 Jahre Sozialversicherungsbeiträge eingezahlt
  • Sie haben den Antrag in einer medizinischen Reha-Maßnahme gestellt
  • Sie beziehen Erwerbsminderungsrente

Gesetzliche Unfallversicherung / Berufsgenossenschaften

  • Sie sind nach einem Arbeitsunfall berufsunfähig geworden
  • Sie hatten einen Unfall auf dem Weg zur Arbeit
  • Sie leiden unter einer anerkannten Berufskrankheit

Agentur für Arbeit / Jobcenter vor Ort

  • Sie haben weniger als 15 Jahre Sozialversicherungsbeiträge eingezahlt
  • Sie mussten Ihren Arbeitsplatz aufgeben, können krankheitsbedingt nicht in einer anderen Firma arbeiten und/oder beziehen Arbeitslosengeld

Nehmen Sie bitte Kontakt zu Ihrem zuständigen Kostenträger auf. Bitte beachten Sie, dass die Bearbeitung Ihres Antrags einige Zeit dauert. Reichen Sie Ihre Papiere daher so früh wie möglich ein.

Unsere Projekte

InRAM plus – Integration von Rehabilitanden in den Arbeitsmarkt

Gemeinsam berufliche Perspektiven erarbeiten

Gezielte Unterstützung zur Eingliederung in das Berufsleben
Kontaktperson
Ansprechpartner/in
Daniela Lubitz
Europaplatz 7
72072 Tübingen
07071 96527-18
Nachricht senden
Rehabilitation

InRAM plus unterstützt Menschen mit psychischen und/oder körperlichen Beeinträchtigungen beim Wiedereinstieg ins Berufsleben. Durch gezielte Hilfestellungen erarbeiten wir gemeinsam mit Ihnen berufliche Perspektiven mit dem Ziel der Integration in den Arbeitsmarkt.


Der Projektablauf ist in zwei Phasen gegliedert:

Erste Phase: Vorbereitungsphase

Inhalte:

    • Erstellen des individuellen Kompetenzprofils
    • Standortbestimmung und berufliche Zielsetzung
    • Erarbeitung beruflicher Perspektiven
    • Berufliche Orientierung
    • Orientierungspraktika
       

    Zweite Phase: Eingliederungsphase

    Inhalte:

    • Vermittlung und Reaktivierung von allgemeinbildenden Kenntnissen
    • Auffrischung berufsrelevanter Kenntnisse
    • Erarbeitung von Schlüsselkompetenzen
    • Bewerbungsmanagement
    • Erprobungs- und Vertiefungspraktika
       

    Termine

    • flexibler Einstieg möglich
    • Dauer: 6 bis 9 Monate

      Das Projekt wird gefördert durch die Deutschen Rentenversicherungen und Berufsgenossenschaften.


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      Berufliche Qualifizierung und Rehabilitation
      Edeltraud Kunz

      BBQ Bildung und Berufliche Qualifizierung gGmbH

      07141 29899-35