Iris Tauth, Geschäftsführerin Südwestmetall Bezirksgruppe Freiburg, fasste so Ihre Begrüßungsworte zusammen, die sie an die Ausbildungsbotschafter*innen und Unternehmensvertreter*innen richtete. Sie unterstreicht die Relevanz für Südwestmetall, solche Projekte und damit potentielle junge Nachwuchskräfte zu unterstützen. Ihr Dank richtet sich an alle Akteur*innen in der Umsetzung der landesweiten Initiative: den Unternehmen, den Botschafter*innen, den Lehrer*innen, den Schulen und den Koordinator*innen von BBQ für das nachhaltige und gute Engagement in der Beruflichen Orientierung.
Die diesjährige Urkundenverleihung der Initiative Ausbildungsbotschafter, die vom Bildungswerk und BBQ in der Region Südlicher Oberrhein umgesetzt wurde, lockte wieder zahlreiche Ausbildungsbotschafter*innen und Vertreter*innen von Unternehmen zur feierlichen Überreichung der Urkunden in die P3 Werkstatt nach Freiburg.
Die Urkunden zum/zur Ausbildungsbotschafter*in wurden von den Koordinator*innen Monika Schmitt und Martin Merchel im Auftrag der landesweiten Initiative Ausbildungsbotschafter an Auszubildenden zum Abschluss ihrer Ausbildung überreicht, die eine eintägige Schulung bei BBQ mitgemacht und bei mehreren Schuleinsätzen am südlichen Oberrhein mitgewirkt haben.
Zwei Ausbildungsbotschafterinnen betonten bei einem Interview mit den Koordinator*innen, dass ihnen wichtig gewesen sei, den Schüler*innen als Vorbild und Gesprächspartnerin zu begegnen, um sie darin zu bestärken, den eigenen Berufsweg zu suchen. Die Botschafterinnen waren für drei Jahre sehr gerne in unterschiedlichen Klassen und Schularten unterwegs. Die Schüler*innen hätten meist sehr viel Interesse gezeigt, sei es durch aktives Fragen oder auch durch intensives Zuhören bei den Präsentationen. Nachdenklich stimmte es eine der Botschafterinnen, dass es doch noch so viele Schüler*innen gibt, die „blind“ studieren wollten, ohne sich eigenen Gedanken zu machen. Auf die Frage, was sie persönlich durch ihre Einsätze gelernt hätten, waren sich beide sehr einig: sie hätten an Selbstbewusstsein und Flexibilität gewonnen, was sie sich als persönlichen Zugewinn gerne für ihr (Arbeits)- Leben mitnehmen möchten.
Alle Ausbildungsbotschafter*innen und auch die Ausbilder*innen freuten sich über die wertschätzende Urkundenverleihung und versicherten, dass die Unternehmen auch die nächsten Jahre weiter bei dieser erfolgreichen Initiative engagiert dabei sein werden.
Zur Initiative Ausbildungsbotschafter
Was sind Ausbildungsbotschafter*innen?
Ausbildungsbotschafter*innen sind junge Menschen aus allen geregelten Ausbildungsberufen, die nach einer eintägigen Schulung in Schulklassen für die berufliche Ausbildung werben. Schülerinnen und Schüler bekommen so eine bessere Vorstellung von der Berufsausbildung. Außerdem haben sie die Möglichkeit, ihre Fragen unmittelbar an Auszubildende zu richten.
Für wen sind Ausbildungsbotschafter*innen interessant?
Wenn junge Menschen auf ihre berufliche Zukunft vorbereitet werden sollen, sind Ausbildungsbotschafter die richtige Wahl. Nicht nur Schulklassen, sondern auch kommunale Veranstaltungen, Maßnahmen von Bildungsträgern oder Angebote der Jugendarbeit bieten den richtigen Rahmen. Wann immer Interesse am Thema Ausbildung herrscht, können die Ausbildungsbotschafter helfen.
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