Healthy Camps in Pforzheim:Wer mentale Stärke fördert, stärkt auch die berufliche Zukunft – und damit die gesamte Region.

  Pforzheim  BBQ

Drei Tage lang stärkten Healthy Camps in Pforzheim Jugendliche in ihrer mentalen Gesundheit und Berufsorientierung – mit interaktiven Methoden, viel Praxis und nachhaltigen Impulsen für ihre Zukunft.

Das zweite Healthy Camp in Pforzheim ist erfolgreich abgeschlossen. Drei Tage lang arbeiteten Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 bis 10 an der Konrad-Adenauer-Realschule, dem Hebel-Gymnasium, intensiv an ihren Stärken, ihrer mentalen Gesundheit und ihrer beruflichen Zukunft. Weitere Camps folgen mit dem Theodor-Heuss-Gymnasium und der Nordstadtschule Pforzheim.  

Ziel der Camps ist es, eine Brücke zwischen Berufsorientierung und mentaler Gesundheit zu schlagen – zwei Themen, die für Jugendliche heute zentral sind. Die Healthy Camps bieten hierfür ein niedrigschwelliges, präventives Angebot, das Schulen, Beratungsstellen und Jugendliche gleichermaßen stärkt.

Stärken entdecken – Zukunft gestalten
Das Programm ist bewusst interaktiv gestaltet und spricht Kopf, Herz und Körper an:
· Stärkeninterview und LEGO-Übungen zur Selbstreflexion
· Teamtraining zur Förderung beruflicher Kompetenzen
· Nutzung der Bloom Future App
· Resilienztraining mit Dankbarkeit, Präsenz, Körpersprache und Entspannung
· Bewegungsangebote wie Stockkampfkunst zur Förderung von Fokus und Selbstwirksamkeit
Besonders eindrücklich war die Offenheit der Jugendlichen beim Thema Gefühle – die Rollenspiele sorgten für Humor, Mut und überraschend viel Begeisterung.

Unterstützung, die ankommt
Die örtliche Beratungsstelle stellte ihr kostenfreies Angebot vor und ermutigte die Jugendlichen, frühzeitig Hilfe in Anspruch zu nehmen. Lehrkräfte begleiteten die Camps aktiv, übten mit und nahmen wertvolle Impulse für den Schulalltag mit. Nach rund acht Wochen folgt ein gemeinsames Follow-up zur Auswertung und Vertiefung. Ein berührender Moment: Eine Mutter überraschte das Team und die Klasse mit einem selbstgebackenen Kuchen – ein Zeichen großer Wertschätzung.

Ein Angebot, das wächst
Die Rückmeldungen der Lehrkräfte sind begeistert: Die Jugendlichen brauchen genau diese Impulse – interaktiv, visuell, abwechslungsreich und mit vielen Wiederholungen, damit Inhalte wirklich hängen bleiben. Aktuell laufen an vier Schulen acht Camps, und die Nachfrage steigt weiter.

Ein Herzensprojekt – getragen von BBQ gGmbH
BBQ-Projektleiterin Sandra Liebschner setzt sich mit großem Engagement für die Healthy Camps ein. Für das Team ist es ein Herzensanliegen, Jugendliche für Leben und Beruf stark zu machen und ihnen Kompetenzen zu vermitteln, die weit über die Schulzeit hinaus wirken. Besonders wichtig ist dabei, dass auf die Bedürfnisse jeder einzelnen Klasse eingegangen wird. Immer wieder zeigt sich, wie sehr Themen wie Dankbarkeit, Entspannung, Rollenspiele oder Stockkampf die Jugendlichen ansprechen. Ein kreatives, präventives Angebot – voller Vielfalt und Abwechslung.

Warum das wichtig ist – für Jugendliche und die Region
Die Healthy Camps zeigen, wie eng mentale Gesundheit und Berufsorientierung zusammengehören:
· Gesellschaftlicher Zusammenhalt – Jugendliche entwickeln Selbstvertrauen, Verantwortungsbewusstsein und soziale Stärke.
· Fachkräftesicherung – Unternehmen profitieren von jungen Menschen, die resilient, motiviert und orientiert sind.
· Regionale Entwicklung – Prävention stärkt Schulen, Familien und Betriebe gleichermaßen.
· Prävention statt Intervention – Frühzeitige Stärkung reduziert spätere Belastungen und Krisen.

Die Healthy Camps leisten damit einen wertvollen Beitrag für Pforzheim: Sie verbinden seelische Stärke mit beruflicher Zukunft – und genau diese Verbindung macht sie so bedeutsam für unsere Gesellschaft.

„Ich freue mich auf jedes einzelne Camp und die Zusammenarbeit mit den Lehrern, der Beratungsstelle und vor allem den Jugendlichen. Ich bin gespannt ob dies ein Startschuss für weitere Healthy Camps sein kann.“, sagt Sandra Liebschner.

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Gruppenpädagogische Angebote im Healthy Camp

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